Archiv für September, 2008

Skate Culture in Kabul

September 30th, 2008 | Kategorie: Hall of fame

Time.com berichtet über den Skateboardeinfluss, der sich in der Landeshauptstadt Afghanistans, Kabul, langsam auszuprägen beginnt.

Interview mit Hamid Sharan, übersetzt aus dem Englischen

[...] Obwohl die Leute der Meinung sind, dass es ein westlicher Sport ist, machen wir uns darüber nicht weiter Gedanken. Wenn man einmal an die ältere Generation zurückdenkt, ging es eh nur um Krieg. Sie  haben sich gegenseitig bekämpft. Töten. Gewalt. Wir möchten keinen weiteren Gedanken an diese Gewalttaten verschwenden. Wir machen unser Ding, nämlich Skateboarden.

Ich bin der Meinung, dass die Menschen dort nach den vielen Gewaltszenarien in den vergangenen Jahren auf andere Gedanken gebracht werden müssen, und gerade hier teile ich die Ansicht, dass Sport der wohl ausschlaggebenste Faktor ist, da Sport befreit. Das untere Bild ist mit dem Video von Time.com verlinkt.

→ Watch the video on time.com

2 Kommentare. Beitrag geschrieben von daniel.

About things I shall never need to understand?

September 29th, 2008 | Kategorie: Life

Eine nahezu neuntägige kreative Pause. Weswegen ich eine so lange Pause einlege. – Ganz einfach, ich empfand den Übergang von den Sommerferien wieder zurück zur Schule relativ anstrengend. Wieder mit den alltäglichen Sachen konfrontiert zu weren, die man im Laufe der Ferien in den Schatten gestellt hatte, welche in den Ferien von der Bildfläche verschwunden waren. Bei mir herrscht ein richtig breites Tohuwabohu im Kopf.
Die ganzen Emotionen und Impressionen muss ich erst einmal ordnen. Diese Ferien waren einfach anders, ich habe viel dazugelernt, mich sehr stark entwickelt, wenn ich letzteres über mich behaupten darf. Aber jetzt kommt die Einschränkung, es gibt Sachen und Menschen die ich nicht verstehe kann. Ob ich sie verstehen brauche sei dahingestellt.
Auf jeden Fall fällt es mir schlicht und einfach schwer deren Handeln und Reaktion zu verstehen. Ich werde einfach nicht schlau daraus. Vielleicht stolpern diese Menschen eines Tages über diese Aufzeichnungen und können damit symphatisieren. Es ist ja zwangsläufig nicht negatives, ich finde deren Handeln einfach nur äußerst eigenartig.

Wie auch immer, ich habe meine Ferien in vollen Zügen genossen und werde in den nächsten Tagen über das Coldplay Konzert vom Freitag berichten. Habe selten so eine einmalige Performance und Stimmung erlebt wie mit Tom & Raphi bei den vier englischen Jungs in der münchner Olympiahalle.
Thanks for listening. Good night and sweet dreams.

Foto by visualpanic (cc)

Kein Kommentar. Beitrag geschrieben von daniel.

Alles Gute!

September 20th, 2008 | Kategorie: Hall of fame

Es gibt in der Tat etwas zu verkünden. Heute hat der Grani Geburtstag und ich widme ihm diesen Artikel.
Wir beiden hatten diesen Blog, den ihr im jetzigen Augenblick vor euch seht, ursprünglich einmal ins Leben gerufen.
Ich wünsch dir alles Gute und richtig abgefahrene Feier, bei der ich selbstverständlich eingeladen bin ;)
Cheers.

Foto, kthypryn (cc)

5 Kommentare. Beitrag geschrieben von daniel.

Wiesn, do muas i hi!

September 20th, 2008 | Kategorie: Life

Ich habe lange mit mir selbst darüber dabattiert, ob dieser Beitrag über das Münchner Oktoberhighlight vielleicht doch komplett im bayrischen Dialekt geschrieben sein sollte. Ich bin dann aber zum Entschluss gekommen, dass dies wohl keine so gute Idee wäre, weil mich dann, grob geschätzt, die Hälfte meiner Leser nur schwer verstehen könnte. Ich habe es bereits kurz angedeutet, heute den 20. September wurde das Münchener Oktoberfester eröffnet. Einige meiner Freunde fuhren bereits heute, über Petershausen mit der S2 nach München für einen halbtägigen Abstecher ins Bierparadies. Sehr bedauerlich ist jedoch, dass ich nicht mit von der Partie sein konnte, weil ausgerechnet heute ein Blaßorchesterauftritt anlag und ich somit zwangsläufig verhindert war.
So schnell werfe ich das Handtuch aber nicht, nein da kennt ihr mich schlecht. Obwohl nächstes Wochenende schon von einer Geburtstagparty und dem phänomenale Coldplay Konzert in München in Anspruch genommen wird, bietet sich glücklicherweise noch eine Gelegenheit am 4. Oktober.


Foto, mahmut (cc)

Kein Kommentar. Beitrag geschrieben von daniel.

Wenn ich für was zu haben bin …

September 19th, 2008 | Kategorie: Musik

dann entweder für ‘ne Runde Skaten oder folgendes Lied. Ich finde die Band einfach TOP. Sum 41 hat mich alleine schon letztes Jahr sehr positiv durch ihr neues Album “Underclass Hero” überrascht. Meines Erachtens hat sich zwar ihre Musikrichtung geringfügig in Richtung “Accoustic Punk” verändert aber gerade das gefällt mir.

[...] proudly introducing Sum 41 – In too deep.

Am Anfang des Liedes klingt kurz der Refrain von “Fat Lip” im Hintergrund, kurz darauf schwingt die Kamera  einen 180° Winkel und der eigentliche Titel beginnt. Warum mir dieses Lied so zusagt? Ganz einfach, man kann sich den Aufbau an folgender mathematischen Funktion vorstellen: f(x) = x. Diese Erzeugt eine Ursprungsgerade, welche den rechten Winkel des ersten Quadranten eines Koordinatensystems halbiert. Auf Deutsch ja? Kein Problem. Ich wollte damit die “musikalische Steigerung” verdeutlichen, wenn davon die Rede sein kann. Die Art und Weise, wie sich im Laufe des Liedes immer mehr Register beteiligen. Aber hört selbst.

1 Kommentar. Beitrag geschrieben von daniel.

imitation or fortune?

September 17th, 2008 | Kategorie: Life

Vor kurzem bin ich zweimal auf jeweils zwei Lieder gestoßen, die sich zu Beginn sehr ähnlich anhörten. Die einen sind “Johnossi – Party With My Pain” und “Babyshambles – Delivery“, die anderen beiden “Fury In The Slaughterhouse – Won’t Forget These Days” (auf das ich übrigens hier gestoßen bin) und “R.E.M. – Imitation Of Live“. Das zweite Lied ist immer das früher entstandene (also möglicherweise nachgemachte). Aber entscheidet selbst…

Kein Kommentar. Beitrag geschrieben von Kugi.

A house… is not always… a home

September 16th, 2008 | Kategorie: Life, Musik

Man mache sich nur für eine Sekunde bewusst. Ein Haus ist nicht immer ein ZuHause. Ich möchte folgenden Video vorstellen, auf welchen ich vor mehreren Jahren stieß. Besonders gut gefallen mir die dominanten Akkorde in diesem Musikstück, wie auch die Sequenzen über das Herbstlaub im US-Bundesstaat Massachusetts,→ worüber ich bereits geschrieben habe. Der abruppte Wechsel gegen Ende des Stückes, als die Dynamik und das Tempo hörbar zunehmen, passend zu den nebenbei laufenden Videosequenzen, faszinieren mich immer wieder. Ich denke jeder, aber auch jeder hat etwas anderes vor Augen, wenn er sich diesen Video konzentriert ansieht.
Mir gefallen diese schlichten, fast schon offensichtlichen Gedanken. “Ein Haus ist nicht immer ein ZuHause. Alle dunklen, endlos wirkenden Tunnels, müssen letztendlich enden.” Klingt verständlich, aber sich so etwas bewusst zu machen, das ist der springende Punkt.

Music by Patrick Watson “To build a home”.

Kein Kommentar. Beitrag geschrieben von daniel.

End of Freedom

September 16th, 2008 | Kategorie: Life

Nun zum dritten und somit letzten Teil dieser Reihe. [...]

Früh am Morgen bauten wir bereits das Zelt ab und packten unsere Sachen, um den Bus um 10:00 Uhr nach Ringsheim zu erwischen. Keuchend von der ganzen mitgenommen Last machten wir uns also auf den Weg zur Bushaltestelle und erreichten den Bus gerade noch, das nenne ich “Sekundentiming”. Der Bus brachte uns zum Bahnhof nach Ringsheim wovon wir über Offenburg – Karlsruhe nach Stuttgart fuhren. In Stuttgart hatten wir eine Aufenthaltszeit von sage und schreibe sechs Stunden. Zuallererst verschlug es uns in die Fußgängerzone, uns ein bisschen in den Geschäften rumtreiben. Später bekamen wir allmählich Hunger und da uns beiden nach Chinesen war, suchten wir einen “All you can eat” Chinesen auf. Das Essen war hervorragend und so bahnten wir uns gesättigt unseren Weg weiter, durch die vor Menschen wimmelten Fußgängerzone.


(1) Karlsuhe HBF, (2-3) Wir zwei komplett fertig, (3) Architektur in Stuttgart


(1) Gleich hinter der Ecke war der Chinese, (2-4) Stuttgart City

“We had a great time in stuttgart”, dazu möchte ich nichts mehr hinzufügen.


(1-2) Traumhafter Rasen im Sonnenschein, (3) Werbeplakat, (4) Basti und ich


(1) Sprachlos ;) , (2)  Richtig gute Straßenmusikanten, (3) Augsburg HBF, bereits nach Einbruch der Dunkelheit, (4) Orly ?

In Schrobenhausen passierte es uns wiederrum, wir waren einen Tick zu langsam beim Aussteigen. Klingt komisch ist es aber ganz und gar nicht. Und so fuhren wir weiter nach Ingolstadt, kamen dort um 21:30 an und wurden von meiner Mum in Gewahrsam genommen. :) So awesome. Thanks.

3 Kommentare. Beitrag geschrieben von daniel.

Stockholm Syndrome

September 13th, 2008 | Kategorie: Life, Musik

Einerseits ein bekanntes & richtig schönes → Lied von Blink 182 (Auf theblueblog.org am 17. August), andererseits aber ein Phänomen.

@ Wikipedia:
Unter dem Stockholm-Syndrom versteht man ein psychologisches Phänomen, bei dem Opfer von Geiselnahmen ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Entführern aufbauen. Dies kann dazu führen, dass das Opfer mit den Tätern sympathisiert. Es kann sogar darin münden, dass Täter und Opfer sich ineinander verlieben oder kooperieren.

Ich bin nur rein zufällig auf diesen Wikipediaeintrag gestoßen als ich gerade durch die alten Blink 182 Alben stöberte, jenes Lied entdeckte und danach googelte. Anfänglich erschien mir die Definition ein wenig eigenartig, ich konnte mir den Umstand nur sehr schwer vorstellen. Nachdem ich aber die → Ursachen auf dem Wikipedia Artikel gelesen hatte war es keineswegs mehr kurios, es klang verständlich.

Foto, tylerdurden1 (cc)

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Freedom 2#

September 13th, 2008 | Kategorie: Life

[...] Der nächste Tag im Europapark sollte wunderschön werden. Aber mehr dazu morgen.

Ja! Daran gibt es nichts anzufechten. Uns hat es beiden richtig gut gefallen. Aber nun weiter im chronologischen Handlungsverlauf unseres Trips. Am nächsten Morgen gingen wir total verschlafen erst einmal duschen, danach aßen wir hastig einen Schokokuchen, packten alle unsere sieben Sachen und hetzten vom Campingplatz zum Europapark. Dort drängelten wir uns, nachdem wir selbstverstänlich unsere Eintrittskarte erworben hatten, bis ganz vorne zum Tor, welches um Punkt 9:00 Uhr geöffnet werden sollte. Und so geschah es auch, wir rannten sofort los in Richtung “Silver Star”. Wohl zu erwarten, nicht? Dieser kleine Spurt konnte uns nicht mehr allzu fordern, nach der kleinen Wanderung am Vortag, für die mir der Basti noch sehr dankbar ist. :) Jedenfalls saßen wir beide dann im ersten Wagen … in der ersten Reihe. War ein unbeschreibliches Gefühl zu Beginn erst einmal hochgezogen zu werden, der grellen Sonne entgegenblickend und sich in Gedanken auf den entscheidenden Moment des freien Falles vorzubereiten.


(1) Man kann die Fotos auch abfotografieren, (2) Poseidon, (3-4) Wunderschönes Restaurant in Griechenland mit Balkon


(1) Spricht für sich ;) , (2-3) Überwältigender Festzug durch den Europapar, (4) Santaaaaa Mariaaaa

Alles was ich jetzt detailiert beschreiben würde, würde viel zu weit gehen, weshalb ich nur grob über den Europapark berichten und eher die Bilder zum Sprechen verleiten möchte. Wir sausten :) regelrecht durch ihn hindruch, machten kaum Pausen, sondern nutzten die Zeit so sehr wir konnten.


(1) Wenn ich mich noch erinnern könnte :D , (2) Festzug, (3) Euro Mir, (3) Kurze Pause am Springbrunnen


(1-4) Poseidon Bilderfolge, man hat mir das gefallen!

Und allmählich geht es vom Nachmittag auch in den Abend über. Am späten Nachmittag, als wir zufällig einen Blick in das rießßßßige Europaparkkino erhaschten, entschieden wir uns dort zum Abschluss “Mama Mia” anzusehen. Ich fand den Film einfach nur Spitze. Vor allem faszinierten mich die Landschaftsaufnahmen von Griechenland. Am schönsten war, als wir nach diesem großartigen Film das Kino verließen und der ganze Park beleuchtet war, alles hat gefunkelt und gestrahlt.


(1-3) Santa Maria. (4) Zentraler Treffpunkt im Europapark, schon gegen Abend


(1) Mario’s gutschmeckende Pizza, (2-4) Good bye Europapark

Teil 3 (Rückreise über Stuttgart) und somit letzter Teil unserer Reise folgt morgen.

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Freedom #1

September 11th, 2008 | Kategorie: Life

Nach einer kleinen Schreibpause möchte ich nun endlich von unserem Europaparktrip nach Rust berichten. Begonnen hat unsere zehnstündige Reise in Schrobenhausen (BAY) am Bahnhof um 7:36 Uhr morgens.

Übrigens rede ich die ganze Zeit von “UNS”, damit meine ich den Basti und mich. Das nur als kleiner Einschub, um 8:00 Uhr erreichten wir den Hauptbahnhof in Ingolstadt, hatten dort aber nicht alzu viel Aufenthaltszeit, sonder spurteten sofort zu Gleis 6, wovon eine Regionalbahn nach Nürnberg abfuhr.


(1) “Müde?”, (2) Ankunft Würzburg HBF, (3) Weinplantagen vor Frankfurt, (4) Ankunft Frankfurt HBF

In Nürnberg wollten wir uns auch nicht allzu lange aufhalten, weil wir die Zeit lieber summiert in Frankfurt a. M. verbringen wollten. Von Nürnberg ging es mit der Regionalbahn schließlich weiter über Würzburg (Ankunft 10:19 Uhr) nach Frankfurt a. M. Hauptbahnhof. Das Wetter war zwar nicht übermäßig prächtig, aber zumindest spielte es unser Spiel mit und es regnete nicht. In Frankfurt verbrachten wir zwei volle Stunden. War zwar leider nicht großartig lange trotz allem hat es aber gereicht. Von Frankfurt habe ich wohl die meisten Fotos geschossen.


(1- 4) Panoramafotos von Frankfurt


(1) Frankfurt HBF, (2-3) Basti und Ich vor dem Theater , (4) Frankfurt Opernhaus

Die zwei Stunden vergingen wie im Fluge. Und auf einmal standen wir komplett orientierunglos in Frankfurt City und unser Zug ging in zehn Minuten. Ja dann nahmen wir unsere Füße in die Hand, fragten jeden den wir sahen, wie wir zu Bahnhof kamen. – Ein faszinierendes Bild, zwei Schrobenhausner rasen durch Frankfurt a. M. als ob die Welt unterginge. Spaß beiseite. Wir erreichten unseren Zug in Richtung Heidelberg mit sehr viel Mühe und Not.
Von Frankfurt abgefahren, fuhr die RB über Heidelberg, Karlsruhe, Offenburg nach Ringsheim kurz vor unserem Ziel Rust.


(1) Schwan am Main, (2) BF Wieblingen, (3) HBF Karlsruhe, (4) BF Offenburg

Und hier passierte das Unglaubliche, wir hatten bis jetzt jeden Zug noch erreichen und verlassen können. In Ringsheim aber war dies nicht der Fall, wir waren wohl zu langsam gewesen beim Verlassen des Zuges, also fuhren wir ca. 20 Minuten weiter zum nächsten Bahnhof. Dort angekommen warteten wir uns wiederrum 20 Minuten die Füße in den Bauch, bis der nächste Zug in die andere Richtung einfuhr. Als wir dann heil in Ringsheim zurückgekommen waren, fuhr kein Bus mehr zum Europapark, kein Wunder es war auch schon spät um genau zu sein, 19:20 Uhr. Also packten wir unsere sieben Sachen auf unsere Rücken und marschierten Los, 5 Km zum Europapark.


(1) Ringsheim, (2) Nur ein Teil unseres Gepäcks, (3) Abfotografierter Stadtplan zur Orientierung, (4) Held vom Erdbeerfeld ;)

Auf dem Weg dorthin machten wir eine kurze Pause an einem unvollständig abgeernteten Erdbeerfeld und klauten uns ganz heimlich eine handvoll Erbeeren. :) Der Fußweg nach Rust führte uns die ganze Zeit neben einer Bundesstraße. Plötzlich erlebten wir etwas sehr eigenartiges, drei Jugendliche öffneten das Autofenster während voller Fahrt und schrieen vollen Halses “Scheiss Deutschland” heraus. Eine sehr merkwürdige Aktion, weil diese sogar in Deutschland unterwegs waren. Wie auch immer, ich konnte ihre Nationalität nicht erkennen, was auch nicht weiter schlimm war, weil man sich am besten gar keinen Kopf über so eine unbedachte, gar sinnlose Aktion machen sollte. Um 21:30 kurz vor dem kompletten Einbruch der Dunkelheit erreichten wir den Campingplatz in Rust, bauten kurzerhand das Zelt auf, aßen die hervoragenden Spaghetti aus der Dose, zubereitet mit Bastis Gaskocher, und gingen schließlich schlafen.
Der nächste Tag im Europapark sollte wunderschön werden. Aber mehr dazu morgen. Über Kommentare freue ich mich sehr. :)


(1) Ankunft am Zeltplatz, (2) Aufstehen am Morgen, (3) Die Zeltlandschaft am Morgen, (4) Europapark

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Freedom ’till 9th of Sept

September 06th, 2008 | Kategorie: Life, Musik

Die Freiheit ruft. Es scheint sich doch noch ein Ferien-Highlight ergeben zu haben. Denn ich werde von Sonntag bis Diesntag  zusammen mit einem Freund auf eine dreitägige Bahntour durch Deutschland mit dem Hauptziel Europapark Rust gehen. Wir werden diverse Städte in Deutschland besichtigen und dort garantiert unseren Spaß haben. Ja ich werde diese Freiheit wenn auch nur für drei Tage, in vollen Zügen genießen, v.a. eine Woche vor dem erneuten Einbruch der Schule ins Alltagsleben. In Rust, wie kann es auch anders sein, campen wir natürlich, ja, selbstverständlich. Wir werden den Weiher und den Campingplatz und v.a. die Leute mal genauer unter die Lupe nehmen. :)
Ich werde mich auch bemühen, zahlreiche Fotos zu machen, die ich dann später auch öffentlich kundtun werde.

Und nun zu diesem Lied, welches mich wohl am meisten an die alten, großartigen, unternehmunslustigen Zeiten erinnert. Ursprünglich kennengelernt in einem “Element Skateboards” VHS Video, den ich auf einem Flohmarkt erstanden hatte. Jedoch war mir zur damaligen Zeit der Titel des Liedes nicht bekannt, bis mir auf einmal ein mit mir befreundeter Brite aus heiterem Himmel, genau jenes Lied über MSN sendet. Das Lied weckt einfach wahnsinnig viele Emotionen in mir.
Die ganzen Erinnerungen an die alten Zeiten mit meinen Freunden aus der Straße, als wir früh am Morgen auf den Beinen standen nur um zu Skaten, der Schweis der verschwitz wurde und die gegenseitige Motivation, die heiteren Abende die wir vor Lagerfeuern verbrachten, diese einzigartige  Freundschaft unter allen, die “Jackass” Aktionen vom Einbruch der Dunkelheit bis in die Nach hinein, wir waren einfach für alles zu haben. Und genau an dieser Stelle, möchte ich genauso wie Martin → in seinem Artikel erwähnt hat, einfach nur sagen, dass ich diese Zeiten nie vergessen werde. – Cheerio, Machts gut.

Bitter Sweet Symphony - The Verbe
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Jazz, Klappe die zweite!

September 04th, 2008 | Kategorie: Life

So nun bin ich schon ca. 30 Stunden auf den Füßen, ich möchte kaum erwähnen wieviel Kaffee ich bereits intus habe. Aber nichtsdestotrotz möchte ich nun Teil zwei meiner → gedanklichen Jazzreise präsentieren. Einfach grandios.



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pun no.1

September 03rd, 2008 | Kategorie: Fun

Nachdem ich körperlich leicht angeschlagen gerade zu Hause sitze und eigentlich auch nicht mehr machen kann als sitzen und liegen, habe ich mir gedacht, ich schreibe mal etwas über ein großes Faible von mir, welches sich “Wortspiel” nennt (Zur Information: das englische Wort für “Wortspiel” ist “pun”, zwar kann es auch “word-play” heißen, was sich jedoch meiner Meinung nach sehr ”eingeengschlischt” anhört…).

Der wahrscheinlich erfolgreichste deutsche Wortspiel-Kabarettist ist Willy Astor. Wenn ihr ihn nicht kennt, solltet ihr am besten die beiden Stücke “Reklame V” und “Radkäppchen” auf seiner myspace-Seite anhören, um eine Vorstellung zu bekommen, was man unter Wortspielen eigentlich versteht. Für viele Menschen ist Willy Astor “verrückt”, da er für ein ganzes Stück wahrscheinlich mehrere Wochen braucht. Ich selbst finde diese Fähigkeit genial. Ich denke, dass nur wenige Menschen die deutsche Sprache so gut beherrschen wie er, denn diese beiden sind nur wenige der zahlreichen Stücke, die er schon geschrieben hat.

Soweit zum Wortspiel und zu seinem Meister, jetzt komme ich ins Spiel…

Während einiger Schulstunden des letzten Schuljahres, fielen mir selbst vereinzelt solche Wortspiele ein, die ich kurzerhand in mein Hausaufgabenheft zeichnete. Und da ich dieses neulich aus Langeweile wieder einmal gelesen habe, dachte ich mir, dass ich diese auch gut hier veröffentlichen könnte. Hier nun das Ergebnis des ersten, denkt davon, was ihr wollt, aber ich muss jedesmal lachen, wenn ich es anschaue…

pun no.1

Viel Spaß!

4 Kommentare. Beitrag geschrieben von Kugi.

The Romans

September 03rd, 2008 | Kategorie: Life

Manchmal aber nur manchmal komme ich in Gedanken versunken auf die alten Römer, ich kann auch nicht beschreiben warum. Und ja, ich frage mich ernsthaft wie ein römisches Reich, welches von 753 v. Chr. bis 395 n. Chr. existiert hatte, so fortschittlich sowohl in Architektur, Infrastruktur als auch in Lebensweisheiten sein konnte. Letzteres beschäftigt mich am meisten.
Mich faszinierten schon immer die alten lateinischen Sprichwörter. Mein Vater lernte mir einst nach dem Grundsatz, im Zweifel für den Angeklagten, zu urteilen. In dubio pro reo. Und auch heute noch fälle ich mein Urteil nach diesem Prinzip und ich bin ihm dankbar dafür.

Ich bin der Meinung man muss sich diese Aussage mal für eine Sekunde bewusst machen. Im Zweifel, wenn Beweise nicht oder nur mangelhaft vorhanden sind, muss das Urteil zu Gunsten des Angeklagten ausfallen. Alles andere wäre ungerecht, unhuman.
Für manche Leser wirkt dieser Grundsatz vielleicht glasklar, aber so etwas muss man sich erst einmal einfallen lassen. Das ist der springende Punkt. Und gerade deshalb imponiert mir das römische Volk auch. Wer derartiges auf die Füße gestellt hatte, sollte nicht unterschätz werden.

Coloseum in Rom, Foto: Diliff , (cc)
2 Kommentare. Beitrag geschrieben von daniel.

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