Sep 3
The Romans
Manchmal aber nur manchmal komme ich in Gedanken versunken auf die alten Römer, ich kann auch nicht beschreiben warum. Und ja, ich frage mich ernsthaft wie ein römisches Reich, welches von 753 v. Chr. bis 395 n. Chr. existiert hatte, so fortschittlich sowohl in Architektur, Infrastruktur als auch in Lebensweisheiten sein konnte. Letzteres beschäftigt mich am meisten.
Mich faszinierten schon immer die alten lateinischen Sprichwörter. Mein Vater lernte mir einst nach dem Grundsatz, im Zweifel für den Angeklagten, zu urteilen. In dubio pro reo. Und auch heute noch fälle ich mein Urteil nach diesem Prinzip und ich bin ihm dankbar dafür.
Ich bin der Meinung man muss sich diese Aussage mal für eine Sekunde bewusst machen. Im Zweifel, wenn Beweise nicht oder nur mangelhaft vorhanden sind, muss das Urteil zu Gunsten des Angeklagten ausfallen. Alles andere wäre ungerecht, unhuman.
Für manche Leser wirkt dieser Grundsatz vielleicht glasklar, aber so etwas muss man sich erst einmal einfallen lassen. Das ist der springende Punkt. Und gerade deshalb imponiert mir das römische Volk auch. Wer derartiges auf die Füße gestellt hatte, sollte nicht unterschätz werden.

Coloseum in Rom, Foto: Diliff , (cc)
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2 Kommentare
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Auf diesem Foto sieht das Coloseum ganz schön klein aus…
Aber trotzdem schönes Bild…
Hmm…über den Artikel lässt sich streiten…
Sicherlich waren die Römer für ihre Zeit ein herrausragend Fortschrittliches und kluges Volk, aber gerade in diesem Punkt muss ich dir widersprechen:
In vielen Fällen und objektiv betrachtet ist es zwar sinnvoll, den Angeklagten zu bevorzugen, falls keine Beweise vorhanden sind, aber es ist trotzdem nicht immer gerecht, weil somit auch oft der Andere der Leidtragende ist. Als Grundsatz für richtiges Handeln würde ich diesen Spruch nicht nehmen…
p.s.: schönes foto^^