Archiv für Februar, 2009
Poetry Slam
Samstag Morgen 1:27 Uhr. Eigentlich nicht die Zeit um noch poetisch zu werden. Aber nach einem doch sehr netten Abend hatte ich spontan noch Lust auf ein wenig gute Komik und hoffte somit im bayerischen Fernsehen Günter Grünwald oder seinesgleichen anzutreffen. Stattdessen stieß ich auf eine andere, jedoch auch sehr interessante Sendung: der “Poetry Slam”
Hier kämpften mehrere Dichter um den Sieg indem sie in 3 Minuten eigens geschriebene Werke vortragen. Am Ende entscheidet das Publikum durch die Lautstärke des Applauses wer gewonnen hat.
Der letzte Kandidat schaffte es dann mit einem eigentlich schon alten Witz das Publikum auf seine Seite zu bringen und somit zum Champion des Abends geklatscht zu werden.
Die Pointe: eine Katze landet immer auf den Pfoten, ein Butterbrot immer auf der Butterseite. Was passiert, wenn man einer Katze ein Butterbrot auf dem Rücken befestigt und sie aus dem Fenster wirft?
Abgesehen davon, dass sich beide Phänomene recht einfach erklären lassen, überzeugte Phillip Scharrenberg sowohl mit Witz und Humor als auch mit Gesellschaftskritik. Aber seht euch die Performance am besten hier an.
Aber auch die anderen Vorführungen kann ich nur empfehlen.
So, Zeit ins Bett zu gehen…Gute Nacht…
p.s.: Wen’s interessiert:
Bei der Katze sind einfach die guten Reflexe an ihrer Begabung, unverletzt den Boden zu erreichen, schuld. Für die Sauerei am Boden ist die Tatsache verantwortlich, dass ein Brot, das in Tischhöhe vom Teller rutscht, genau Zeit für anderthalb Umdrehungen hat bis es den Esszimmerteppich erreicht…
Gotta try out Lighty
Vorgestern habe ich damit angefangen mir den lighttpd (alternativer Webserver zu Apache) mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Mich beeindruckt dieser schlanke und benutzerfreundliche Webserver sehr. Derzeit serviert er einige Dateien, wie sämtliche Backups, Musik und Filme, und schulische Daten über die Ports 80 und 22. Zum Server allgemein:
Benützt wird ein Single Core AMD mit 2.1 Ghz. Als Arbeitsspeicher dienen 906MB, weitere 200GB dienen als Festplatte. Installiert ist derzeit (noch) Debian Etch (etchnhalf) mit dem Webserver lighttpd + PHP5 + MYSQL und Zugriff über SSH.
Auf jeden Fall ausreichend für den häuslichen Gebrauch. Bemerkenswert ist auch noch:
Der Server fungiert derzeit als Jukebox mit zwei Boxen, welche über ein Webinterface zu steuern sind, und macht dadurch Ordentlich Dampf im Haus. Auch denke ich z.Z über eine Implementierung eines Organizers nach. Soll folgendemaßen aussehen:
Der Server ist mit einem kleineren LCD Screen verbunden. Jeden Morgen startet er zu einer vorher festgelegten Zeit über WOL (Wake-on-lan) und lädt automatisch die aktuellen Termine auf den LCD-Display. Dann wäre ich auch nicht mehr so verplant.
In diesem Sinne. Gute Nacht.

Weird Wednesday
I’m pretty sure you all missed our Weird Wednesday. As mentioned below we watched a whole lotta movies yesterday, among them the ‘Dawn of Dead’ horror film. You know, about zombies and stuff and how they spread all over the place. At the beginning it seems like a group of friends would survive. Just a common horror-film.
Any questions left? So then. This is what Tom, one of my friends, was thinking about all day long.
Here is Tom’s list of 10 more things you should know to stay alive:
1. Don´t have too close relationships to blond girls. They’ll always die first, in the end!
2. In fact in the end everybody will die!
3. Always destroy a zombie’s brain. If there’s a person and you are a hundred percent sure, he or she doesn’t have a brain. Run Forrest run. You won’t survive.
4. Play funny games in your spare time, such as shooting celebrity zombies from roof tops.
5. Always keep da army in view. They have enough weapons to smash those zombie bastards.
6. Zombies get the runs if they get bitten.
7. Spend your life in small groups, you´ll always fall in love in the end. But that won´t help, since you’ll die anyways!
8. Commit suicide with a huge amount of explosives, will help to get rid of half a dozen of zombies.
9. Watch out for the sonovabitch, because you will kill him in the end. He betrays the whole group and is selfish.
10. And in the end, there’s always a nude scene. So get naked!

Brains by filthysize (cc)
Watchin TV right till dawn…
Blink dröhnt mit vollem Getöse aus den Lautsprechern des TVs. Heute schaue ich mit Freunden American Pie ‘One to Six’. Man man, grade den Zweiten eigelegt. Mal ganz zu schweigen von den höchst intelektuellen Gesprächen, die ich mit Hippie schon den ganzen Tag lange führe, ist der Abend super klasse. Heute ist Dienstag und die Ferien kommen mir schon heute vor, wie eine Ewigkeit. So kann es bleiben. Over and Out.

Solo by Daquella manera (cc)
Get sum beat in there
Ertappt! Das schießt mir in den Kopf wenn ich den Gesichtsausdruck der Ratte begutachte. Sitzt völlig überrascht neben der Beatbox eine verdrehte NYZ Basecap auf dem Kopf, eine super schwere Goldkette, die warscheinlich für den schiefen Gang verantwortlich ist und natürlich, wie könnte es auch anders sein, schlampig rassierte Schnurrbarthaare. HIP-HOP. Obwohl ich die Richtung Punk/Rock viel lieber höre als HIP-HOP/[update]Reggae, finde ich dass man nur bei Reggae/HIP-HOP (intl.) oder dergleichen richtig abdancen kann.

HIP-HOP RAT by timtimes (cc)
Letzten Sommer war ich bei Energy in the Park (Munich City) und wow. Dort ist eine Band richtig abgegangen. Die einen nennen diese Band “Kommerz” andere, wie ich, sagen einfach: ‘Was soll dieses ‘Kommerz’ Gelaber, ich höre was mir gefällt!’ Guys and gals, Culcha Candela.
5 Kommentare. Beitrag geschrieben von daniel.Debian 5 (Lenny) is out.
Da ich es immer wieder für notwendig halte, Open-Source Software zu unterstützen möchte ich die neuste stable Version von Debian vorstellen: Debian GNU/Linux 5 (Codename ‘Lenny’). Ich setze bereits seit mehreren Jahren auf Open-Source Software und bin damit super zufrienden. Auf meinem Home-Server läuft im Moment die Beta von Lenny, welche ich natürlich baldmöglichst updaten werde. Aber warum ausgerechnet Lenny, ich wusste es auch nicht:
Debian GNU/Linux 5.0
Lennyist Thiemo Seufer, einem Debian-Entwickler, der am 26. Dezember 2008 bei einem tragischen Autounfall starb, gewidmet. Thiemo war in vielfältiger Weise an Debian beteiligt. Er war für mehrere Pakete zuständig und der Hauptverantwortliche der Portierung auf die MIPS-Architekturen. Er war außerdem Mitglied des Kernel-Teams und des Debian-Installer-Teams. Seine Beiträge reichten jedoch weit über das Debian-Projekt hinaus. Er arbeitete auch an der MIPS-Portierung des Linux-Kernels, der MIPS-Emulation von Qemu und viel zu vielen kleineren Projekten, um sie hier vollständig aufzulisten.Thiemos Arbeit, Einsatz, breites technisches Wissen und die Fähigkeit dies mit Anderen zu teilen, werden sehr vermisst werden. Thiemos Beiträge werden nicht vergessen werden. Die von ihm gesetzten hohen Standards werden schwer fortzusetzen sein.
Meine Nachricht hinkt natürlich ein bisschen hinterher, weil Debian 5.0 schon am 14. Februar offiziell als stable erklärt worden war. Auf jeden Fall kann ich es jedem von euch nur nahelegen, ist eine super Sache! (Via)
2 Kommentare. Beitrag geschrieben von daniel.
Blueblog goes Cebit 2009.
Ja Leute. Unglaublich. Jetzt konnte ich es doch noch organisieren, dass der Blueblog samt wissensbegierigem Gefolge zur Cebit nach Hannover fährt. Und wem ich das alles verdanke: dem Team von Basicthinking! How amazing is that? Super, echt.
Vorrausichtlich werden wir am Freitag den 6. März mit der Bahn losfahren, ggf. übernachten, dann Sonntag morgens nach Hause zurückkehren. Wenn die Möglichkeit besteht, dann bloggen wir natürlich direkt aus Hannover. Max wird für die Fotos zuständig sein und solange den Blitz herausfordern, bis sein Zeigefinger schmerzt.

Cebit by Shahram Sharif (cc)
Retro Headache.
Tja wenn das so leicht wäre. Yaay. Mir gefällt Retro.

Scrub out my Brain! by Migraine Chick (cc)
Just got up.
Gerade meinen Hintern aus dem Bett geworfen. Jetzt bin ich wach. Das ganze Wohnzimmer dröhnt vor lauter Musik. Heute ist Faschingsumzug. Yaaahoo!
Gestern hab ich mir noch teilweise die Echo-Verleihung angesehen. Besonders amüsiert war ich darüber, dass Coldplay als beste internationale Gruppe Rock/POP und Paul Potts als bester internationaler Künstler Rock/POP ausgezeichnet wurde. Jetzt mach ich mich fertig und dann geht es los, ein Faschingsumzug with all da bells and whistles.
Kein Kommentar. Beitrag geschrieben von daniel.At my Dad’s
Jetzt bin ich die nächsten Tage zu Hause bei meinem Dad. Ich werde vorraussichtlich einiges mit ihm unternehmen. Laptop habe ich zwar dabei dennoch kann ich nicht sagen, ob ich zum Schreiben kommen werde. Was so in letzter Zeit los ist:
→ Arts: Fresh Stuff From Bumblebee
→ Poetry: In The Metropolitan Museum
→ Arts: WTF, what a nice machine
5 Minuten
…ein Lied anhören, dass 5 Minuten dauert…
…5 Minuten in der Kälte auf jemanden warten…
…nur noch herrliche 5 Minuten im Bett liegen bleiben…
…schreckliche 5 Minuten eine Diskussion auf Spanisch halten…
…noch 5 Minuten bis man auf die Bühne muss und alles geben muss…
…5 Minuten zu spät in das Klassenzimmer platzen und sich rechtfertigen…
Und da behauptet noch einer, fünf Minuten wären kurz. (→ Time)
5 Minutes Parking by otakuchick (cc)
3 Kommentare. Beitrag geschrieben von Kugi.Commercials-Songs
Ich sitze vor der Flimmerkiste und leider ist gerade wieder Pause, was mich wegen meiner grenzenlosen Faulheit jedoch nicht einmal davon abhält, umzuschalten. Und da ist unter den zahlreichen sinnlosen Werbespots für Duschgel, Parfum und Autos aller Art tatsächlich einer, der meine Aufmerksamkeit erregt – nicht wegen dem Produkt, das da angepriesen wird, sondern wegen der Musik, die dazu läuft.
Neulich war besagter Spot die T-Home Werbung, der von einem wirklichen schönen Song begleitet wird. Was mach dagegen aber fast schon sauer macht, ist die Tatsache, dass weder der Name der Sängerin noch der Titel des Liedes in der Werbung auftauchen. Ich denke, dass es viele schon kennen, aber keinen blassen Schimmer haben, wie es heißt.
Zum Glück konnte ich zumindest hier meinen inneren Schweinehund überwinden, habe mich im worldwideweb erkundigt und kann somit bekanntgeben, dass es von Agnes Obél stammt, einer dänischen Sängerin. Die Single erscheint übrigens am 20.02.09.
Bittesehr, lasst euren Gedanken freuen Lauf…
Agnes Obél auf YouTube
Tea-Time
Heute folgt der gewohnte Sonntagspost etwas später als sonst. Ganze fünf Stunden haben mich die unteren Errungenschaften gekostet. Es hat sich gelohnt. Das finde ich. Ich hätte niemals solche Resultate erwartet. Genug Material für eine Kunstaustellung habe ich zwar noch nicht, dennoch möchte ich euch nichts vorenthalten. Eine Tasse Tee mit einem Linsen-ein-Topf.

Nach dem fünfstündigen Aufbau habe ich alles wieder vernichtet. So vergänglich ist Kunst. Das einzige was geblieben ist, sind diese Fotos.

“Beide Bilder unterliegen dem deutschen Urheberrecht und sind (geistiges) Eigentum von mir. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung bedürfen meiner schriftlichen Zustimmung.“
3 Kommentare. Beitrag geschrieben von daniel.Don’t mess with them, Martial…
Leg dich ja nicht mit diesen beiden an, Martial. Sie werden dich mit deinen eigenen Waffen schlagen. Im Lateinunterricht behandeln wir gerade Epigramme. Ich muss sagen, dass mir diese kleinen, mit einer Pointe versehenen, Dinger besser liegen als die Texte des rechtsscheibschwachen Sallusts. Ein Epigramm ist folgendermaßen strukturiert:
Feststellung (Objektiver Teil), Hinauszögern der Pointe (Überleitung) und Pointe (Subjektiver Teil)
In der vorletzten Lateinstunde durften wir überraschenderweise 20 Minuten unsere peotischen Fähigkeiten auf die Probe stellen. Das ist dabei herausgekommen.

(Martial wird hier selbst aufs Korn genommen.)

(Agieren von Politikern in aller Welt.)

(George “W” Bush.)



