Archiv für '2008th Blueblogging Days' Kategorie
Good God !?
Jetzt nerven die zwei Jungs zuerst mit ihren “2008th BlueBlogging Days” und dann bringen sie auch noch ihr eigenes T-Shirt online. Ja gibts denn das? Unerhört!
Mir ist diese Ferien eingefallen, dass es eine gute Idee wäre ein T-Shirt zu designen und den Lesern vorzustellen. Und jetzt hab ich einfach ein bisschen Gehirnschmalz investiert und mal losgelegt.

Chris und ich werden natürlich zuschlagen. Allgemein würde mich interessieren wem das T-Shirt noch zusagt?
8 Kommentare. Beitrag geschrieben von daniel.So kann’s gehen…
Seit der erste Rhythmus von einem bärtigen, schmutzigen Steinmenschen mit einem Stock an die Höhlenwand geklopft wurde, unterliegt die Musik einer stetigen Veränderung. Während im Barock noch fast ausschließlich die Stilrichtung des Adels bevorzugt und alles andere in höchstem Maße verachtet wurde, bildeten sich schon bald darauf mehrere Musikrichtungen und heute wird kaum jemand mehr für seinen eigenen Musikstil komisch angesehen, auch wenn er ein wenig seltsam zu sein scheint.
Dies verlockt natürlich gerade Komponisten/Songwriter dazu, ständig etwas neues auszuprobieren, damit nicht irgendwann mal das Problem aufkommt, dass es nichts mehr neues zu entdecken gibt. Dabei ist die Reaktion der Leute natürlich nicht immer vorhersehbar. Nachdem einige “Genies” zu Beginn des 20. Jahrhunderts schon die Zwölftontechnik erfunden hatten (wobei sich jedoch nicht wirklich Erfolg einstellte), wurde immer mehr ausprobiert, “herumgepfuscht” und dadurch entstand in gewisser Weise schließlich auch der Jazz. Aber auch jetzt in der Gegenwart ist der Drang, etwas Neues zu finden, noch nicht vorbei, was man am besten an der Band “MGMT” sehen kann. Falls ihr den Artikel lest oder zumindest mal kurz überfliegt, wird euch wahrscheinlich folgender Satz besonders auffallen: “Einige Songs schrieben wir nur, weil wir lernen wollten, wie man besonders schlecht in einem bestimmten Genre ist”.
Wie!? Die versuchten einfach möglichst schlechte Musik zu machen und hatten damit Erfolg?? Scheint so. Und wirklich, wenn man sich mal ein Lied anhört, klingt es zuerst einmal ein wenig schräg, aber nach kurzer Zeit merkt man (zumindest ging es mir so), dass die zwei Jungs echt was draufhaben.
Have fun: Time To Pretend
Ein Phänomen (Part 2)
…Samstag, 08.11.2008, Zeit den zweiten Teil zu schreiben. Die Stunden rennt dahin, man hat noch so viel vor und doch kommt man nicht voran, versucht die Zeit anzuhalten, macht sich Vorwürfe, dass man die komplette Zeit der letzten Wochen vertan hat, weiß, dass es noch ewig dauern wird, bis man das nächste Mal so viel Zeit hat, hat Angst vor dem was kommt, oder zumindest keine Lust, wieder in den Alltag einzusteigen.
Genau, ihr wisst was jetzt kommt: Dieses Phänomen nennt man “Ferienende in Bayern”. An alle, die noch zur Schule gehen beziehungsweise an alle, bei denen der Urlaub bald dem Alltag weicht: Zerbrecht euch nicht den Kopf, insgeheim werdet ihr froh darüber sein ;)
3 Kommentare. Beitrag geschrieben von Kugi.It’s Barack, Barack Obama!!!
Barack Obama ist der erste dunkelhäutige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Demokrat schlug seinen Konkurrenten Mc Cain deutlich. Vor rund 125,000 Amerikanern in Chicago rief Obama:
“Change has come to America!”
Die Swing States, die letztendlich entscheidend waren, haben sich also doch noch auf Obamas Seite durchgerungen. Obama’s victory speech:
If there is anyone out there who still doubts that America is a place where all things are possible; who still wonders if the dream of our founders is alive in our time; who still questions the power of our democracy, tonight is your answer.
It’s been a long time coming, but tonight, because of what we did on this day, in this election, at this defining moment, change has come to America.
(via time.com)

Obama in Vegas by Jonathan Pfeiffer
Good old* Times
Einfach abschalten, sich in den bequemen Stuhl zurücklegen, die Beine sanft zurechtrücken und zuhören. Manchmal aber nur manchmal blicke ich zurück in die Vergangenheit, als die Zeit noch in Hülle und Fülle zur Gegenwart gehörte, als man die Dinge, die man jetzt verloren hat, noch nicht zu schätzen wusste. Lachen von ganzem Herzen, strahlend vor Lebensfreude, die Leidenschaft aufs Gesicht geschrieben. Plantschen, platschen. Am Lagerfeuer bis hinein in den späten Abend sitzen. Würschtl aufspießen und über das laut knisternde, dunkle schattenwerfende Lagerfeuer halten, bis sie schwarz sind.

Um die Wette gelaufen, bis die Kräfte nachließen und man auf der grünen, saftigen Wiese zusammenbrach. Immer die Hochachtung vor den “Großen” und zugleich der Wunsch größer zu werden, ohne dabei zu beachten was es mit sich bringt. Diese riskanten Aktionen fremden Leuten einen Streich zu spielen, und dann leise da Weite zu suchen. Streit und Versöhnung. Die besten Freunde der Welt zu haben. “Das waren Zeiten.“
7 Kommentare. Beitrag geschrieben von daniel.Wenn das Kind im Menschen erwacht
Wir leben in einer Gesellschaft, in der jede Fehler fatale Konsequenzen mit sich ziehen kann. Man muss gegenüber Menschen, die einem noch nicht richtig vertraut sind, jedes Wort auf die Goldwaage legen, aufpassen, dass man nicht so ausgelassen wie sonst ist, weil man andernfalls schnell als komisch hingestellt wird. Dabei ist es eher komisch, dass es jemanden, den man gut kennt, weniger kümmert, wenn wir ein seltsames Hobby von uns preisgeben, das uns ein wenig peinlich ist, als einen Fremden oder “Freund vom Freund”, der vielleicht sowieso mit einer eher negativen Einstellung auf uns zugeht. Und dabei ist es so schön, einfach mal richtig “Schmarrn” zu machen, das kleine Kind wieder herauszulassen, dem es egal ist, ob irgendetwas Sinn macht. Genauso geht es anscheinend diesen Herren, die eine echt verrückte, aber gut Idee gehabt haben, was man mit Haftnotizen noch so alles machen kann…
2 Kommentare. Beitrag geschrieben von Kugi.Die Welt aus der Sicht eines Torwarts…
Bam! Treffer! Der Ball landet im Netz. Wer ist schuld? Natürlich der Torwart. Wer denn bitte sonst?! Durch die Beine, zwischen den Händen hindurch, abgeklatscht, und dann vom Stürmer abgestaubt. Man erkämpft sich über 87 Minuten ein hartes unentschieden gegen einen haushoch überlegenen Gegner, und dann, in der 88. Minute: Schuss aufs Tor, Torhüter schläft. Tor!! Torwart hat das Spiel verloren! Die Mannschaft ist sauer auf ihn. Er wird fertig gemacht. Es wird über ihn geschimpft ohne gleichen.
Es wird aber viel vergessen. Die oben geschilderte Sicht der Dinge ist dermaßen einspurig, dass mir fast der Kopf schmerzt. Schließlich ist es der Goalie, der das gesamt Spiel über die schwierigste Aufgabe hat. Er ist es, der die meiste Verantwortung trägt, nicht der Stürmer, nicht der Mittelfeldspieler, nicht der Verteidiger.
Wenn der Torwart einen Fehler macht, ist die Folge meist ein Torjubel der anderen Mannschaft. Logisch. Hinter dem Torwart steht kein Mannschaftskollege, der das momentane Unvermögen des Torhüters ausbügeln könnte. So kommt hinzu, dass die Fehler der Goalies oft am ärgsten beäugt werden, und er mit satter Kritik rechen muss. Die Feldspieler hingegen können oft Fehlpässe über Fehlpässe spielen, ohne dass mit Konsequenzen für das Ergebnis gerechnet werden muss.
Ein Beispiel: Torhüter X legt über 90 Minuten ein grandioses Match hin. Eine Parade nach der anderen. Er hält seinen Kasten sauber. Dann in der Nachspielzeit: Konzentration beim Torwart lässt nach, Schuss auf die Kiste und Tor durch einen Torwartfehler. Wer ist der Depp des Spiels? Ja genau der. Auf der anderen Seite der Stürmer. Er ballert 90 Minuten aufs Tor ohne Erfolg. Vergeigt eine Großchance nach der anderen. In der Nachspielzeit trifft er aber dann. Wer ist der Held des Spiels? Ja genau der.
Was ich sagen will ist Folgendes: Die Torhüter sind oft die Blöden, eben weil Fehler oft fatal sind. Also habt Nachsehen, wenn wieder einmal ein Torwart sich einen Bock leisten sollte.
Verzeiht ihm. Er hats nicht einfach.
Ach ja, ich spreche (wenig überraschend) aus Erfahrung. Ich bin seit 5 Jahren Torwart, und spiele derzeit beim FC Ingolstadt 04 in der U19. Ich weiß wovon ich rede, glaubt mir.
Tom (Gastautor)
3 Kommentare. Beitrag geschrieben von Gast.Walkers In A Winterwonderland
Nachdem uns Heidi Klum letztes Jahr mit ihrem bezaubernden Hit “Wonderland” extrem erfreut hat – oh, jetzt hab ich mich glatt verschrieben, man ersetze bitte “extrem erfreut” durch “reichlich genervt”, “bezaubernden Hit” durch “totalen Flop” und “Heidi Klum” durch … lassen wir das lieber …
Auf alle Fälle kennt jeder das Lied “Winter Wonderland” (wer es unbedingt jetzt schon anhören will, bitte, wobei dies nur eine der zahlreichen Versionen ist) und genauso dürfte jedem die Weltraum-Saga “Star Wars” bekannt sein. Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Überhaupt nichts, möchte man meinen, jedoch ist der Autor dieser herrlich komischen Parodie anderer Meinung. Natürlich sollte Krieg (auch wenn er in weit entfernten Galaxien stattfindet) nicht so verharmlost werden, aber ich habe lange und laut gelacht, als ich dieses Video das erste mal genießen durfte. Also viel Spaß, zwar passt das ganze nicht so wirklich zur Jahreszeit, aber letzte Woche ist immerhin schon der erste Schnee gefallen.

Kaputt-regiert?
Heute Dienstag den 4. November 2008 fanden die Präsidentschaftswahlen in den USA statt. Begleitet von Bands mit Songs wie “Vote baby vote” bahnten sich die 153 Millionen Wähler den Weg zu den Wahllokalen. “Seit den frühen Morgenstunden stehen sie überall im Land geduldig vor ihren Wahllokalen“. Der “ARD” zu Folge sind das “so viele wie noch in der US-Geschichte“. Heute machte es die Leute einfach glücklich Amerikaner zu sein, und mit so vielen Menschen zu wählen. Grundlegendes über die US-Wahlen ist hier in einer kurzen Animation schön dargestellt: → ARD.
Aber es ist einerlei, wer in der kommenden Nacht über den Sieg jubeln wird. Auf Barack Obama bzw. John Mc. Cain kommen schwierige Aufgaben zu. George W. Bush hinterlässt ein kaputt-regiertes Land, mit leeren Kassen, einer Finazkrise und Militärkonflikten. Sein Nachfolger wird sich wohl das Sparen ganz oben auf die Fahne schreiben müssen!
Wer von den beiden letztendlich gewinnen wird, wird morgen über den Jordan gehen.
Mal sehn für wen sich die “Swing States” entschieden haben und ob Obama mit seinem “Yes we can” die Überhand gewinnen wird.
(Via Nerdcore)
Musik aus Bayern
Und hier kommt schon mein erster Post für heute:
Mal ehrlich, wer hat bei dieser Überschrift nicht an volkstümliche Musik, Hansi Hinterseer und das allseits bekannte “Umdada” gedacht? Und dabei ist genau dieser Gedanke komplett falsch. Gerade als Bayer (und fast alle Leser hier sind Bayern) ist es echt schade, wenn man nicht über diese Vorstellung hinauskommt, denn es gibt unzählige Künstler, die bayerisch singen oder zumindest aus unserem geliebten Bundesland stammen. Dabei wären eimal die bekannteren, wie Sportfreunde Stiller, Claudia Koreck, die im letzten Jahr unter anderem durch ihren Hit “Fliang” bekannt geworden ist und natürlich die Spider Murphy Gang mit ihren Hits “Skandal im Sperrbezirk” und “Schickeria“, die auch heute noch auf fast jeder Party gespielt werden. Aber auch die kleineren, die nicht jeder kennt, rocken gewaltig: da wäre einmal Willy Astor, der neben seiner Comedy mit seiner Band “Songs Of The Islands” richtig gute Musik macht und natürlich die Band Haindling, die ich jetzt trotz des riesigen Bekanntheitsgrades des Liedes “Bayern” nicht zu den bekannteren gezählt habe, da kaum jemand das Lied mit der Band verbindet. Und dann gibt es noch die ganz kleinen, die man gerade dann kennt, wenn man in Schrobenhausen wohnt. Kurt Schwarzbauer und seine Band Bayern Dry machen seit vielen Jahren Musik auf Bayerisch. Bei der Gelegenheit muss ich gleich noch Werbung für “Haesitator” machen, die Band meines Bruders (wer sie hören will, sie spielen sicherlich bei der nächsten offenen Bühne im Lindenkeller (Schrobenhausen))…
Selbst wenn man von allen diesen eher neumusikalischen Bands absieht, liegt der Ursprung bayerischer Musik trotzdem nicht in der volkstümlichen, sondern in der Volksmusik. Zwischen diesen beiden Musikrichtungen gibt es riesige Unterschiede. Es würde zwar zu lange dauern, diese hier zu erläutern, aber soviel will gesagt sein: volkstümlich ist volksdümmlich. Den Rest könnt ihr bei Wikipedia unter den Begriffen “Volksmusik” und “volkstümliche Musik” nachschauen ;). Und bitte macht mir jetzt hier auch keiner den Fehler zu denken, dass Blasmusik dasselbe wie Volksmusik ist. Im Gegenteil, in Wirklichkeit haben diese beiden Begriffe kaum etwas miteinander zu tun, Blasmusik ist in diesem Sinne nicht einmal eine Musikrichtung. Jedoch unterläuft vielen dieser Fehler, sehr zum Ärgernis von uns Blasorchester-Musikern.
Also versucht euch auch ab und zu mal, im Zwang des Mainstreams an die Kultur eurer Heimat zu erinnern…
1 Kommentar. Beitrag geschrieben von Kugi.Jetzt geht es richtig los
Nun haben Chris und ich uns endlich zum Blog durchringen können, nachdem ich anfangs Schwierigkeiten mit der Konfiguration des Netzwerks unter Linux hatte. Nun läuft aber alles wie geschmiert und wie tippen schon, was das Zeug hält, bis die verdammten Tasten rauchen.
Gestern schon hatten wir alles sorgfälltig geplant und zurechtgelegt um heute, am “Blueblogging Day” nicht ohne Ideen dazustehen. Holt euch ein Stück Nusszopf, wie wir und macht euch einen wunderschönen Abend.

2008th Blueblogging Days
Wegen der steigenden Besucherzahl in letzter Zeit und auch weil wir rausgefunden haben, wieviele Leute den BlueBlog wirklich lesen, haben wir (nach einer Idee von Daniel) beschlossen, noch in den Ferien die Blueblogging Days 2008 zu verwirklichen. Was ein Blogging Day ist? In unserem Fall werden wir zwei Tage lang über alle möglichen Themen schreiben (und dabei jede Menge Kaffee konsumieren…). Natürlich hoffen wir, dass in dieser Zeit möglichst viele Leute online sind und uns durch Lesen und Kommentieren unterstützen. Besonders schön wäre es, wenn wir dabei neue Leser gewinnen. Themenvorschläge sind auf jeden Fall willkommen! Die Blueblogging Days 2008 sind hiermit offiziell eröffnet.


